Klimawandel

Die Aus­wir­kun­gen des Kli­ma­wan­dels sind unüber­seh­bar: Unsere Glet­scher schmel­zen, heisse Som­mer trock­nen die Flüsse aus, extreme Unwet­ter neh­men zu. Es besteht Hand­lungs­be­darf: Das Ver­bren­nen von Öl, Gas und Kohle und der damit ver­bun­dene Aus­stoss von CO2 sowie wei­te­ren Treib­haus­ga­sen müs­sen mar­kant redu­ziert wer­den.

Als EVP setz­ten wir uns bereits für den Erhalt der Umwelt ein, als das Wort öko­lo­gisch noch kaum gebräuch­lich war. Der Gewäs­ser­schutz in der Schweiz basiert zum Bei­spiel auf einem EVP-Vorstoss im Natio­nal­rat 1944. Bereits 2006 stellte Alt Natio­nal­rat Hei­ner Stu­der den Ent­wurf einer öko­lo­gi­schen Steu­er­re­form vor.
Wir for­dern eine mar­kante Reduk­tion des CO2-Austosses. Es braucht eine öko­lo­gi­sche Steu­er­re­form, die mit einer Len­kungs­ab­gabe den Ver­brauch fos­si­ler Ener­gie – statt die Arbeit – steu­er­lich belas­tet. Wir müs­sen unsere Res­sour­cen scho­nen und den Ener­gie­ver­brauch ins­ge­samt sen­ken. Auch in der Flug­bran­che muss Kos­ten­wahr­heit herr­schen. Nach der Ein­füh­rung der Flug­ti­cket­abgabe braucht es inter­na­tio­nale Lösun­gen für eine wirk­same Kero­sin­steuer. Wei­ter for­dern wir Inves­ti­tio­nen in Bil­dung und For­schung zu erneu­er­ba­rer Ener­gie, einen Aus­bau der Mass­nah­men zum Erhalt der Bio­di­ver­si­tät sowie mehr öko­lo­gisch wert­volle Flä­chen und natur­be­las­sene Land­schaf­ten.

Bereits 1979 wurde im dama­li­gen Grund­la­gen­pro­gramm der EVP Schweiz ent­spre­chend fest­ge­hal­ten: «Die Natur und ihre Gaben sind uns anver­traut, damit wir sie unter grösst­mög­li­cher Scho­nung ver­wal­ten und auch spä­te­ren Gene­ra­tio­nen erhal­ten, statt sie aus Verschwendungs- und Pro­fit­sucht zu plün­dern und zu zer­stö­ren.»

Fran­ziska Gagliardi-Märki, Kan­di­da­tin Gemein­de­rat