Junge in die Politik!

Mit den Kli­ma­st­reiks mach­ten viele junge Men­schen zu Beginn die­ses Jah­res auf ein aku­tes Pro­blem auf­merk­sam und for­der­ten die Poli­tik zum Han­deln auf. Um zu errei­chen, dass sol­che und andere Anlie­gen der jün­ge­ren Gene­ra­tion Gehör fin­den, bevor es zu gigan­ti­schen Schul­streiks kommt und auch wirk­lich in die Poli­tik ein­flies­sen, ist es wich­tig, dass junge Men­schen in der Poli­tik ver­tre­ten sind. Durch junge Poli­ti­ker ent­steht ein aus­sa­ge­kräf­ti­ge­res Bild der Gesamt­be­völ­ke­rung. 
Damit es in Zukunft keine Lücken zwi­schen ver­schie­de­nen Gene­ra­tio­nen von Poli­ti­kern gibt, müs­sen die Jun­gen bereits jetzt ein­ge­bun­den wer­den. Zudem ist es wohl der effi­zi­en­teste Weg, Poli­tik für Junge inter­es­san­ter zu machen, indem man die poli­ti­schen Gre­mien ver­jüngt und mit jun­gen Poli­ti­kern ergänzt. Sind wir doch mal ehr­lich: Wie gross ist die Wahr­schein­lich­keit, dass ein Acht­zehn­jäh­ri­ger die Gemein­de­po­li­tik anspre­chend fin­det, wenn im Gemein­de­rat das ein­zige eini­ger­mas­sen junge Mit­glied dop­pelt so alt ist wie er? Und dabei wäre es doch so wich­tig, dass sich Junge mehr an poli­ti­schen Pro­zes­sen betei­li­gen, denn wer sich poli­tisch betei­ligt, ist weni­ger anfäl­lig auf extreme und popu­lis­ti­sche Posi­tio­nen. Aus­ser­dem errei­chen junge Poli­ti­ker mit ihren pri­va­ten Kon­tak­ten die jun­gen Leute in der Bevöl­ke­rung bes­ser.
Es ist des­halb wich­tig, dass sich die Gemeinde zukünf­tig Gedan­ken macht, wie sie die Gemein­de­po­li­tik der jun­gen Gene­ra­tion näher­brin­gen kann. Und es ist auch wich­tig, dass bei den Gemein­de­wah­len im Herbst mutige junge Per­so­nen gewählt wer­den. Auch des­halb ste­hen wir bereit!

Josua Zur­bu­chen (Kan­di­dat Gemein­de­rat, 19) und Mat­thias Hal­ler (Kan­di­dat Geschäfts­prü­fungs­kom­mis­sion, 20)